Public Affairs und Campaigning: Abstimmungen in Gemeinden und Kantonen

Kommunale Abstimmungs­kampagnen für Bürgerkomitees, Verbände und Gewerbe

BERTAKOMM plant und führt Abstimmungskampagnen auf Gemeinde- und Kantonsebene: für Bürgerkomitees, Interessengemeinschaften, Verbände, Unternehmen und Parteien, die eine Urnenabstimmung oder eine Gemeindeversammlung gewinnen wollen, oft gegen die Empfehlung von Stadtrat, Parlament und Parteien. Strategie, Botschaften, Bürgerkomitee, Kampagnen-Website, Hauswurf, Plakate, Leserbriefe, Social Media und die Mobilisierung bis zum Abstimmungssonntag kommen aus einer Hand, auch wenn bis zur Abstimmung nur noch wenige Wochen bleiben.

Kommunale Kampagnen

Im Dorf entscheidet der Briefkasten, nicht die Tagesschau

Eine Abstimmung in der Gemeinde wird am Gartenzaun, in der Mehrzweckhalle und im Briefkasten entschieden. Die Gegenseite heisst oft Stadtrat, Gemeinderat oder Parlament, hat die Zahlen, das Abstimmungsbüchlein und die Parteien hinter sich. Wer dagegenhält, braucht ein Komitee aus der Gemeinde, eine Botschaft, die hängen bleibt, und eine Mechanik, die aus Sympathisantinnen und Sympathisanten Mitglieder, Blachenstandorte, Leserbriefe und am Ende Stimmen macht.

Dafür arbeiten wir mit einer festen Reihenfolge: zuerst Strategie und Botschaften, dann das Komitee und seine Website, danach die Reichweite. Die Website macht aus Interessierten Mitglieder, Hauswurf und Plakate bringen die Fragen in jeden Haushalt, die Mobilisierung entscheidet am Schluss. So haben Komitees in Kloten, Rafz, Illnau-Effretikon und Birmenstorf gegen Behördenempfehlungen gewonnen.

Kommunale Kampagnen in Kürze

  • Ein Komitee aus der Gemeinde mit Präsidium, bekannten Gesichtern und einer breiten Trägerschaft
  • Botschaften als Fragen statt als Zahlenstreit mit der Behörde, zum Beispiel «Lust auf 7’000 neue Nachbarn?» in Kloten
  • Mittel, die im Dorf wirken: Hauswurf an alle Haushalte, Hohlkammerplakate und Blachen, Leserbriefe, Inserate im Lokalanzeiger, Social Media und Google Ads mit Geotargeting
  • Kampagnen-Website des Komitees in 72 Stunden: Beitritt, Argumente, Spenden, Meinungsbeiträge und Materialbestellung
  • Gemeindeversammlung: FAQ, Infoanlässe, Fahrdienst und vorbereitete Voten, denn wer kommt, gewinnt
  • Zeitbedarf je nach Vorlage, Termin und Gemeinde verschieden; fix sind die Termine der Gemeinde: Komiteename und Domain vor dem Druck des Abstimmungsbüchleins, Hauswurf vor den Stimmunterlagen
  • Budget als Kostendach, abhängig von Grösse der Gemeinde, Anzahl Haushalte und Mitteln; finanziert über Trägerschaft und Spenden

Vorgehen

Sechs Schritte in dieser Reihenfolge

Ohne Strategie keine Botschaft, ohne Komitee keine Reichweite, ohne Botschaft keine Massnahme. So bauen wir eine kommunale Abstimmungskampagne auf, ob für eine Urnenabstimmung oder eine Gemeindeversammlung.

Origami-Kompass aus weissem Papier als Symbol für Strategie und Orientierung

Fundament

Strategie und Botschaften

Ausgangslage, Gegenseite und Stimmvolk analysieren, Stossrichtung festlegen. Drei bis vier Dachbotschaften als Fragen, eine Antwort auf das stärkste Argument der Gegenseite, ein Abbinder für alle Mittel, Massnahmenplan und Kostendach.

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Drei Origami-Figuren aus weissem Papier als Symbol für die Menschen hinter einer Kampagne
Drei Origami-Figuren aus weissem Papier als Symbol für die Menschen hinter einer Kampagne

Team

Komitee aufbauen

Präsidium, zwei bis drei Gesichter aus der Gemeinde, Rollen im Kernteam klären. Komiteename, Domain und Mailadresse früh festlegen, damit sie im Abstimmungsbüchlein und auf dem Flyer stehen.

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Origami-Stoppuhr aus weissem Papier als Symbol für knappe Fristen
Origami-Stoppuhr aus weissem Papier als Symbol für knappe Fristen

Plattform

Website hochziehen

One-Pager mit Beitritt, Argumenten, Spenden und Meinungsbeiträgen, auf Basis unserer Toolbox innert 72 Stunden im Auftritt des Komitees. Dazu Social-Profile und ein Mailing-Setup für die Mitglieder.

3 / 6

Zwei ineinandergreifende Origami-Puzzleteile als Symbol für Netzwerk und Zusammenarbeit
Zwei ineinandergreifende Origami-Puzzleteile als Symbol für Netzwerk und Zusammenarbeit

Netzwerk

Unterstützende finden

Mailings an die Trägerschaft und die Verteiler der Verbände, Komitee erweitern, Blachenstandorte auf Privatgrund und Leserbriefschreibende sammeln, Materialbestellung für die Mitglieder öffnen.

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Origami-Megafon aus weissem Papier als Symbol für Öffentlichkeitsarbeit
Origami-Megafon aus weissem Papier als Symbol für Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeit

Going Public

Medienmitteilung mit den Gesichtern des Komitees, Hauswurf an alle Haushalte, Hohlkammerplakate und Blachen, Inserate im Lokalanzeiger, Leserbriefe, Social Media und Google Ads auf die Gemeinde begrenzt.

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Origami-Wahlurne mit eingeworfenem Stimmzettel als Symbol für Abstimmung und Mobilisierung
Origami-Wahlurne mit eingeworfenem Stimmzettel als Symbol für Abstimmung und Mobilisierung

Endspurt

Mobilisieren

Plakatwelle zum Versand der Stimmunterlagen, Podium und Standaktionen, Schlussspurt online. Vor einer Gemeindeversammlung: FAQ für das Dorfgespräch, Infoanlässe, Fahrdienst, vorbereitete Voten und ein Plan für den Antrag auf Urnenabstimmung.

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Massnahmen

Was in einer kommunalen Kampagne wirkt

01

Analyse und Strategie

Vorlage, Vorgeschichte, Stimmverhalten der Gemeinde, Gegenseite und ihre Zahlen. Daraus die Stossrichtung: Was muss das Ja-Lager beweisen, was müssen wir nur sichtbar machen?

02

Botschaften und Key Visual

Drei bis vier Dachbotschaften als Fragen, ein Abbinder mit Datum und Parole, ein Bild oder Begriff, der hängen bleibt: die goldene Brücke, die 7’000 Nachbarn, die Wildsau mit «Geld bleibt hier!».

03

Komitee und Trägerschaft

Aufbau von Präsidium, Gesichtern und Trägerschaft, Rollenteilung im Kernteam, Komitee-Tool mit Freigabe auf der Website, Mailings an die Mitglieder.

04

Kampagnen-Website

One-Pager mit Beitritt, Argumenten, Spenden, Meinungsbeiträgen und Materialbestellung, auf Basis der Online-Toolbox innert 72 Stunden online, danach vom Komitee selbst gepflegt.

05

Hauswurf an alle Haushalte

Flyer A5 oder Streuwurf über den Flyerservice der Schweizerischen Post, terminiert vor den Stimmunterlagen oder vor der Gemeindeversammlung, mit QR-Code auf die Website.

06

Plakate und Blachen

Hohlkammerplakate an Kandelabern gemäss Plakatreglement der Gemeinde, Blachen auf Privatgrund von Komiteemitgliedern, F12 und F200 an den Einfallsachsen. Gestaltung, Produktion und Logistik.

07

Inserate und Gemeindeblatt

Inserate im Lokalanzeiger, in der Regionalzeitung und in den Mitteilungsblättern, Beilagen zu den Verteilern von Verbänden und Vereinen.

08

Leserbriefe und Medienarbeit

Medienmitteilungen für Lokal- und Regionalmedien, Leserbriefvorlagen und Koordination der Schreibenden, Medientraining für die Gesichter des Komitees, Medienspiegel auf der Website.

09

Social Media und Online-Werbung

Komitee-Profile, Testimonials und Clips, Meta- und Google-Ads mit Geotargeting auf die Gemeinde, Community-Management in lokalen Facebook-Gruppen.

10

Gemeindeversammlung

FAQ für das Dorfgespräch, Infoanlässe, Fahrdienst, Mobilisierung der Mitglieder, vorbereitete Voten und Antworten auf die Behörde, Plan für den Antrag auf Urnenabstimmung.

11

Standaktionen und Strassenpräsenz

Stand auf dem Dorfplatz oder vor dem Einkaufszentrum, Material für Mitglieder, Präsenz an Märkten und Vereinsanlässen, Aktionen zum Versand der Stimmunterlagen.

12

Begleitung bis zur Urne

Wöchentliche Sitzung mit dem Kernteam, Freigaben, Terminplan bis zum Abstimmungssonntag, Schulung des Komitees für Website und Versände nach der Kampagne.

Referenzen

Vom Richtplan in Kloten bis zur Gemeindeversammlung in Rafz: Diese Kampagnen hat BERTAKOMM für Komitees in Gemeinden und Kantonen geführt, mit den Resultaten an der Urne oder im Saal und mit den Mitteln, die den Unterschied machten.

Urnenabstimmung vom 24. November 2024

Kommunale Abstimmung, Stadt Kloten ZH

Zweimal Nein zur Grossstadt Kloten

Stadtrat, Parlament mit 26 zu 2 Stimmen und alle sieben Parteien empfahlen Ja zum neuen Richtplan und zur Umzonung Steinacker mit Wohnraum für 7’000 Personen. Elf Wochen vor der Abstimmung erhielt BERTAKOMM das Mandat: Bürgerkomitee, vier Fragen als Botschaften («Lust auf 7’000 neue Nachbarn?»), One-Pager, Hauswurf an alle Haushalte, F12 und F200, Blachen, Meta- und Google-Ads. Die Zahl der Gegenseite wurde zum Bild der Kampagne, der Stadtrat musste beweisen, dass sein Plan funktioniert. Beide Vorlagen scheiterten: Richtplan 2’263 zu 2’086, Umzonung 2’333 zu 2’183.

Ja

Nein

48%

52%

Kampagnenziel erreicht: Richtplan 52.0% Nein, Umzonung Steinacker 51.7% Nein.

Mittel

Bürgerkomitee

Fragen als Botschaften

One-Pager

Hauswurf

F12 und F200

Blachen

Meta- und Google-Ads

Website des Bürgerkomitees in Kloten auf einem Laptop mit der Frage «Lust auf 7’000 neue Nachbarn?»

Die Website des Bürgerkomitees: eine Frage, ein Abbinder, zwei Mal Nein.

F12-Plakat an der Einfallsachse in Kloten mit der Frage «Lust auf 7’000 neue Nachbarn?» und dem Aufruf zu zweimal Nein

Das F12 an der Einfallsachse: die Zahl der Gegenseite als Bild.

Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2025

Kommunale Abstimmung, Gemeinde Rafz ZH

Nein zur Deponie Bleiki

Die Gemeindeversammlung entschied über den Dienstbarkeitsvertrag für eine Deponie der Klassen A bis E im Gebiet Bleiki. Das Bürgerkomitee stellte eine Frage auf Plakat, Flyer und Hauswurf: «Wollen wir in Rafz mehr Schwerverkehr und weniger Sicherheit?» Die Fachargumente zum Naturschutz vertraten Fachorganisationen im eigenen Namen. Mobilisierung als System: Materialbestellung für die Mitglieder, FAQ für das Dorfgespräch, zwei Infoanlässe, Medientraining, Fahrdienst und vorbereitete Voten. Statt der erwarteten 500 kamen 906 Stimmberechtigte in die Saalsporthalle: 678 Nein zu 176 Ja, der Antrag auf eine Urnenabstimmung wurde abgelehnt.

Ja

Nein

20.6%

79.4%

Kampagnenziel erreicht: 678 Nein zu 176 Ja, rund 1’000 Besucherinnen und Besucher.

Mittel

Bürgerkomitee

Website mit Komitee-Tool

Plakate und Blachen

Hauswurf

Infoanlässe

Fahrdienst

Voten

Medientraining

Google Ads

Plakat des Bürgerkomitees an einem Holzzaun in Rafz mit der Frage «Wollen wir in Rafz mehr Schwerverkehr und weniger Sicherheit?»

Das Plakat am Gartenzaun: Verlustbegriffe, Datum, Ort, QR-Code, keine Zahlen.

Website des Bürgerkomitees gegen die Deponie Bleiki in Rafz auf einem Laptop in einer Mehrzweckhalle

Die Website als Beitrittsmaschine: Komitee, Argumente, Meinungsbeiträge.

Urnenabstimmung vom 12. März 2023

Kommunale Referendumsabstimmung, Gemeinde Birmenstorf AG

Ja zu Kies aus Birmenstorf

Gegen das Materialabbaugebiet Grosszelg war das Referendum ergriffen worden. Das Pro-Komitee setzte auf eine Figur statt auf ein Dossier: die Wildsau, die in Birmenstorf vom Kreisel her alle kennen, als Sparsau mit der Botschaft «Geld bleibt hier!». Dazu ein Flyer an alle Haushalte vor den Stimmunterlagen, Blachen an privaten Standorten, Testimonials aus dem Dorf, ein One-Pager auf Basis des Flyers und Social Ads. Resultat: 567 Ja zu 511 Nein bei 56.1% Stimmbeteiligung.

Ja

Nein

52.6%

47.4%

Kampagnenziel erreicht: Materialabbaugebiet angenommen. Stimmbeteiligung 56.1%.

Mittel

Key Visual

Flyer

Blachen

Testimonials

One-Pager

Social Ads

Hohlkammerplakat an einem Kandelaber in Birmenstorf mit der Sparsau und der Botschaft «Geld bleibt hier!»

Die Sparsau am Kandelaber: ein Bild, das im Dorf jeder kennt.

Urnenabstimmung vom 29. November 2020

Kommunale Volksinitiative, Stadt Illnau-Effretikon ZH

Ja zum grossen Dorfplatz in Illnau

Die Volksinitiative verlangte den Abbruch des maroden Gebäudes im Dorfzentrum von Illnau und einen grossen Dorfplatz mit Neubau; Stadtrat, Gemeinderat und Heimatschutz setzten auf den Gegenvorschlag. Für das Komitee mit kleinem Budget gestaltete BERTAKOMM das Sujet mit der Visualisierung, den Flyer an alle Haushalte und die Kampagnen-Website mit Stimmen aus der Politik unter dem Motto «Weg mit dem maroden Gebäude. Sie entscheiden!». Die Initiative wurde mit 55.3% Ja angenommen, der Gegenvorschlag abgelehnt.

Ja

Nein

55.3%

44.7%

Kampagnenziel erreicht: Initiative angenommen, Gegenvorschlag abgelehnt.

Mittel

Sujet mit Visualisierung

Flyer

Kampagnen-Website

Stimmen aus der Politik

Website des Komitees für den grossen Dorfplatz in Illnau auf einem Laptop mit Visualisierung des Dorfzentrums

Die Website mit der Visualisierung: «Weg mit dem maroden Gebäude. Sie entscheiden!»

Urnenabstimmung vom 28. November 2021

Kommunales Parlamentsreferendum, Stadt Illnau-Effretikon ZH

Nein zur goldenen Brücke

Der Grosse Gemeinderat hatte den Projektierungskredit von 250’000 Franken für die Passerelle Girhalden mit 18 zu 14 Stimmen bewilligt, 14 Ratsmitglieder ergriffen das Parlamentsreferendum. Das Ja-Lager argumentierte mit dem Richtplan und dem Velo- und Fussverkehr, das Nein-Lager mit einem Bild: der goldenen Brücke. Flyer an alle Haushalte, Hohlkammerplakate («Nein zur unnötigen Luxus-Brücke») und Leserbriefe genügten: 52.7% Nein bei 71.5% Stimmbeteiligung, obwohl das Volk den Richtplan mit der Passerelle drei Jahre zuvor angenommen hatte.

Ja

Nein

47.3%

52.7%

Kampagnenziel erreicht: Kredit abgelehnt. Stimmbeteiligung 71.5%.

Mittel

Ein Begriff als Botschaft

Flyer

Hohlkammerplakate

Leserbriefe

Hohlkammerplakat gegen die Passerelle Girhalden in Illnau-Effretikon mit goldener Brücke und der Botschaft «Nein zur unnötigen Luxus-Brücke»

Die goldene Brücke auf dem Hohlkammerplakat: ein Begriff schlägt ein Dossier.

Kantonale Abstimmung vom 25. September 2022

Kantonale Volksinitiative, Kanton Zürich

Nein zum Steuerschwindel

Die Volksinitiative der AL «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre» wollte die Teilbesteuerung von Dividenden von 50 auf 70 Prozent erhöhen. Für das Nein-Komitee übernahm BERTAKOMM die Gesamtleitung der Kampagne: Dachbotschaften, Key Visual, Werbekonzept und Umsetzung der Massnahmen. Die Plakate stellten gegenüber, wen die Initiative vorgibt zu treffen und wen sie tatsächlich trifft: Gewerblerinnen und Gewerbler aus dem Kanton. Resultat: 50.5% Nein, 225’550 zu 221’240 Stimmen.

Ja

Nein

49.5%

50.5%

Kampagnenziel erreicht: Initiative abgelehnt, Differenz 4’310 Stimmen. Stimmbeteiligung 49%.

Mittel

Gesamtleitung

Dachbotschaften

Key Visual

F12 und F200

Werbekonzept

Plakat des Nein-Komitees gegen die AL-Steuerinitiative im Kanton Zürich mit einer Gewerblerin als Betroffene

Das F200 in der Unterführung: Vorgabe und Wirklichkeit auf einem Plakat.

Erstgespräch

Ihre Abstimmung steht an? Reden wir über den Fahrplan.

Ob Richtplan, Deponie, Kiesgrube, Schulhaus, Steuerfuss oder Kredit: In 30 Minuten skizzieren wir, wie Ihre Kampagne aussehen könnte, mit Botschaften, Massnahmen, Fahrplan bis zur Abstimmung und einem Kostendach. Auch wenn nur noch wenige Wochen bleiben.

Ihre Abstimmung steht an? Reden wir über den Fahrplan.

Die Agentur

BERTAKOMM: Agentur für Abstimmungs­kampagnen in Gemeinden und Kantonen

BERTAKOMM ist eine Schweizer Kommunikationsagentur mit über 40 Mitarbeitenden in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Lausanne und Mendrisio. Public Affairs, Kampagnenstrategie, Kreation, Websites, Video und Social Media kommen aus einem Team: Dieselben Leute, die nationale Abstimmungskampagnen für den HEV Schweiz oder die einheitliche Finanzierung geführt haben, begleiten Bürgerkomitees in Kloten, Rafz, Illnau-Effretikon und Birmenstorf. Mit der Online-Toolbox steht die Website des Komitees in 72 Stunden.

Zürich

Bern

Basel

St. Gallen

Lausanne

Mendrisio

Janick Tagmann

Ihre Ansprechperson

Janick Tagmann

Managing Partner

Katja Blöchlinger

Ihre Ansprechperson

Katja Blöchlinger

Director

Häufige Fragen zu kommunalen Abstimmungskampagnen

Wer hilft bei einer Abstimmungskampagne in der Gemeinde?

Eine Agentur für politische Kommunikation, die kommunale Abstimmungen kennt. BERTAKOMM begleitet Bürgerkomitees, Interessengemeinschaften, Verbände, Unternehmen und Parteien von der Strategie bis zum Abstimmungssonntag: Botschaften, Komitee, Website, Hauswurf, Plakate, Leserbriefe, Social Media und die Mobilisierung für Urne oder Gemeindeversammlung. Beispiele sind Kloten, Rafz, Illnau-Effretikon und Birmenstorf.

Was kostet eine kommunale Abstimmungskampagne?

Das hängt von der Grösse der Gemeinde, der Anzahl Haushalte und den gewählten Mitteln ab. Wir offerieren ein Kostendach mit Positionen für Strategie und Botschaften, Aufbau des Komitees, Key Visual und Flyer, Website, Plakate und Blachen, Hauswurf, Social Media mit Mediabudget und Begleitung bis zur Abstimmung. Komitees finanzieren die Kampagne in der Regel über eine Trägerschaft aus Verbänden, Gewerbe und Unternehmen sowie über Spenden auf der Website.

Wie viel Zeit braucht eine Abstimmungskampagne in einer Gemeinde?

Das ist von Vorlage zu Vorlage verschieden; entscheidend ist weniger die Zahl der Wochen als die Reihenfolge: zuerst Strategie, Botschaften und Komitee, dann Website und Key Visual, danach Hauswurf, Plakate und Leserbriefe. Die Fixpunkte setzt die Gemeinde: Komiteename und Domain müssen stehen, bevor das Abstimmungsbüchlein gedruckt wird, der Hauswurf landet vor den Stimmunterlagen im Briefkasten, die Plakatwelle läuft zu deren Versand. Je früher das Mandat, desto mehr Zeit bleibt für Verbündete und Mobilisierung.

Was macht BERTAKOMM, was macht das Komitee?

BERTAKOMM liefert Strategie, Botschaften, Kreation, Website, Produktion, Logistik und Medienarbeit und begleitet das Kernteam mit einer wöchentlichen Sitzung bis zur Abstimmung. Das Komitee stellt Präsidium und Gesichter, öffnet seine Netzwerke, sammelt Blachenstandorte, schreibt Leserbriefe, besucht Anlässe und steht am Stand. Nach der Kampagne pflegt das Komitee seine Website selbst, wir schulen es dafür.

Wie gewinnt man eine Gemeindeversammlung?

Mit Mobilisierung, nicht mit Argumenten allein: Wer mehr Stimmberechtigte in den Saal bringt, gewinnt. Dazu gehören Mailings und Anrufe an die Mitglieder, ein FAQ für das Dorfgespräch, Infoanlässe vor der Versammlung, ein Fahrdienst, vorbereitete Voten und Antworten auf die Behörde sowie ein Plan für den Fall, dass die Gegenseite eine Urnenabstimmung beantragt. In Rafz kamen so 906 Stimmberechtigte statt der erwarteten 500.

Welche Botschaft funktioniert gegen Stadtrat und Parlament?

Eine Frage statt eine Gegenrechnung. Die Behörde hat die Zahlen und muss beweisen, dass ihr Plan funktioniert; das Komitee macht sichtbar, was niemand weiss. Am besten wirkt eine Zahl oder ein Begriff der Gegenseite als Bild: die 7’000 neuen Nachbarn in Kloten, die goldene Brücke in Illnau-Effretikon. Keine eigenen Prognosen, ein Abbinder mit Datum und Parole auf allen Mitteln.

Braucht ein Komitee eine eigene Website?

Ja, als Beitrittsmaschine: Wer vom Flyer, vom Plakat oder aus der Zeitung kommt, soll in einer Minute Mitglied werden, spenden oder einen Meinungsbeitrag schreiben können. Der One-Pager zeigt Argumente, Komitee, Medienspiegel und Materialbestellung. Auf Basis unserer Online-Toolbox steht die Seite im Auftritt des Komitees innert 72 Stunden und wird nach der Kampagne vom Komitee selbst gepflegt.

Was ist bei Plakaten in der Gemeinde zu beachten?

Das Plakatreglement der Gemeinde regelt, ab wann und wo Hohlkammerplakate an Kandelabern hängen dürfen und ob eine Bewilligung nötig ist. Blachen auf Privatgrund brauchen keine Bewilligung, dafür Standorte: Die sammelt das Komitee bei seinen Mitgliedern über eine Bestellliste. F12- und F200-Plakate an den Einfallsachsen werden über die Plakatgesellschaften gebucht, am besten für die Welle zum Versand der Stimmunterlagen.

Funktioniert das Vorgehen auch bei kantonalen Abstimmungen?

Ja, mit grösserer Reichweite und mehr Partnern: Im Kanton Zürich führte BERTAKOMM die Kampagne gegen die AL-Steuerinitiative, national haben wir Kampagnen für den HEV Schweiz, die einheitliche Finanzierung und das Klimaschutzgesetz begleitet. Die Mechanik bleibt dieselbe: Strategie, Komitee, Reichweite, Mobilisierung.

Wie starten wir mit BERTAKOMM?

Mit einem Gespräch von 30 Minuten, in dem wir Vorlage, Termin, Gegenseite und Mittel klären. Danach erhalten Sie eine Kampagnenskizze mit Dachbotschaften, Massnahmen, Fahrplan und Kostendach. Nach dem Mandat starten wir mit Strategie und Komitee. Ansprechpersonen sind Janick Tagmann und Katja Blöchlinger.
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